Kinderheim – Hilfe für die Kleinsten

Das Kinderheim Mahanaim bei Lima, Peru, bietet ausgesetzten und verwahrlosten Kindern einen Ort der Geborgenheit und Liebe. Es ist staatlich anerkannt und wurde bereits für viele Kleine zu einer lebensverändernden Heimat.

Heimat für Heimatlose

Das Kinderheim Mahanaim bietet etwa 25 heimatlosen Babys und Kindern ein familiäres Zuhause. In drei Familien-Gruppen mit ihren jeweiligen Müttern erhalten die Kleinen eine liebevolle und umfassende Betreuung. In dieser Atmosphäre der Geborgenheit und Förderung durch qualifiziertes Personal entwickeln sich die Kinder sehr positiv. Sie erhalten emotionale, geistliche, schulische und medizinische Unterstützung.

 

Die Arbeit des Kinderheim Mahanaim basiert auf christlichen Werten. Die Mitarbeiter sind motiviert durch ihre Liebe zu Gott und den Menschen. Ihr Engagement ergänzt die öffentlichen Angebote entscheidend. Das Heim ist staatlich anerkannt und die Zusammenarbeit mit den Behörden ein grundlegender Bestandteil.


Herkunft der Kinder

Babys und Kleinkinder werden immer wieder in Parks, vor Häusern, an Bushaltestellen oder gar auf Abfallhaufen ausgesetzt. Andere Kinder leiden unter Verwahrlosung, häuslicher Gewalt, Missbrauch oder gar Menschenhandel. Oft sind die Eltern drogenabhängig, im Gefängnis, zu jung oder finanziell ausserstande, für ihre Kinder zu sorgen. In diesen Fällen wendet sich das Sozialamt ans Kinderheim Mahanaim und übergibt die Kleinen der Obhut der Mitarbeiter.

 

Aus den Slums kommen die Strassenkinder, Vernachlässigten und Waisen in ein Umfeld der Geborgenheit. Durch Liebe und Fürsorge verändern sie sich sichtbar. Und schliesslich werden sie nach einiger Zeit durch die zuständige staatliche Organisation in eine gesunde Kleinfamilie eingegliedert oder zur Adoption freigegeben.


Geschichte des Heims

Das Kinderheim Mahanaim befindet sich in Cineguilla bei Lima (Peru) in einem grünen Tal, umgeben von Sandhügeln. Auf einem rund  2'500 Quadratmeter grossen Stück Land stehen zwei Wohngebäude mit Spielplatz, Spielwiese sowie Schwimmbecken.

 

Im Herbst 2005 ermöglichte eine Spende des Schweizer Architekten Georges Oettli den Kauf der Liegenschaft. Bereits im Dezember trafen die ersten Kinder ein und viele weitere folgten. 2007 wurde das Heim um einen Neubau ergänzt. Dank Spenden aus der Schweiz konnten immer wieder Erweiterungen vorgenommen werden.

 

Seit der Gründung ist das Kinderheim Mahanaim für viele Kinder eine lebensverändernde Heimat geworden.


Initiantin und Mitarbeiter

Vor bald 50 Jahren reiste Hanni Baumgartner aus der Schweiz nach Peru. Seither setzt sie sich von ganzem Herzen für Kinder ein: zuerst in einer Landschule, dann in den Slums von Lima, im peruanischen Hochland sowie im Regenwald. Ihr Herzensanliegen für verlassene und bedrohte Kinder führte 2005 zur Heim-Eröffnung.


Heute kümmern sich die Heimleiterin Iris Palma und mehrere Mitarbeiterinnen sowie Helfer liebevoll um die gesunde Entwicklung der ihnen  anvertrauten Kinder.

 

Der peruanische Trägerverein Hogar Mahanaim stellt unter Präsidentin Carmen Carbajal den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Kinderheims Mahanaim sicher.